Infos zur DMFV-Jugendfreizeit vom 25. Juli bis 2. August 2020

Lieber Modellflieger,

Als Verantwortlicher und als Betreuer dieser Freizeit möchte ich dir und deinen Eltern hiermit einige
Informationen anbieten:

Die Teilnehmer:
Teilnahmeberechtigt sind jugendliche DMFV Mitglieder im Alter von 12 bis 16 Jahren (Probemitglieder sind nicht teilnahmeberechtigt). Die Teilnehmeranzahl ist limitiert, da unsere Transportmöglichkeiten begrenzt sind. Die maximale Anzahl der Teilnehmer pro Verein ist auf 4 begrenzt. Es spricht nichts dagegen sich ein weiteres Mal zur Wasserkuppen- Freizeit anzumelden, jedoch haben „Neubewerbungen“ Vorrang gegenüber denen, die schon mal dabei waren. Weiterhin behält sich der DMFV die Auswahl der Teilnehmer vor.

An- /Abreise:
Die Anreise erfolgt am Samstag, den 25. Juli von 10.00 bis 14.00 Uhr und die Abholung am Sonntag, den 2. August von 10.00 bis 13.00 Uhr. Sollten sich durch die An- und Abreisezeiten Probleme ergeben, bitten wir um kurze Rücksprache.

Postanschrift:
Jugendherberge Oberbernhards
Oberbernhards 5
36115 Oberbernhards-Hilders

Bei Bahnbenutzung bitten wir die Ankunfts- und Abfahrtzeiten frühzeitig bekannt zu geben, damit ein Hol- und Bringservice vom/zum Zielbahnhof Gersfeld organisiert werden kann.

Kostenbeitrag:
Der Kostenbeitrag in Höhe von 70,- Euro pro Teilnehmer wird bei der Ankunft in bar fällig. Als Taschengeld reichen ca. 30,- €, es sei denn, dass Cola, Süßigkeiten und Fastfood als Grundnahrungsmittel dienen sollen.

Weiter planen wir ein gemeinsames Bauprojekt. Wer dabei mitmachen möchte, sollte dafür auch noch etwas Geld einplanen (siehe auch Punkt Bauprojekt).

Unterkunft:
Wir wohnen in der Jugendherberge Oberbernhards, etwa 12 km von der Wasserkuppe entfernt. Ausführliche Infos über und um das Haus gibt’s im Internet unter: https://www.jugendherberge-oberbernhards.de/

Geschlafen wird in 4 oder 6-Bett-Zimmern mit Etagenbetten.

Bitte einen Satz eigene Bettwäsche mitbringen, auch wenn die Bettwäsche bei der Herberge geliehen werden könnte. Spannbetttücher haben sich sehr gut bewährt. Warum? Na, das werdet ihr auf der Freizeit verstehen.

Verpflegung:
Die Verpflegung beginnt mit dem Abendessen am Anreisetag und endet mit dem Frühstück + Lunchpaket am Abreisetag. Wir werden von der Küche im Hause gut versorgt, mit Frühstück, Lunchpaket und warmen Abendessen, jeweils mit Getränken. Weil wir tagsüber meist fliegen sind, gibt’s mittags ein Lunchpaket. Zusätzliche Getränke (z.B. Wasser oder Apfelsaftschorle) werden von den Betreuern zum Selbstkostenpreis ausgegeben. Die Küche geht auch auf nötige Sonderernährung ein, wie z.B. Diäten, Vegetarier usw. Eine erforderliche Sonderernährung, sowie Medikamenteneinnahme, Allergien und relevante Krankheiten sind im Fragebogen anzugeben und bei Bedarf am Anreisetag mit den Betreuern abzusprechen.

Modellfliegen:
Genau deswegen sind wir ja eigentlich dort. Die Wasserkuppe ist ein Paradies für Segelflugzeuge. Wir können an vier verschiedenen Hängen fliegen. Bei Windstille (kommt auch schon mal vor) sind natürlich die Segler mit Elektroantrieb klar im Vorteil. Da viele Teilnehmer aber auch gerne mal mit Motor fliegen würden, werden wir euch auch dazu mit Shockflyern die Gelegenheit bieten. Dank unseres freundlichen Herbergsvaters, dürfen wir zum Fliegen den Sportplatz der Jugendherberge benutzen. Hier möchten wir jedoch eine Gewichtsobergrenze von 300g und eine max. Spannweite von 90cm für unsere Shockflyer einhalten. Mit allem, was wir auf dem Sportplatz fliegen, möchten wir die max. Höhe von 30m nicht überschreiten.

Modellflugzeuge:
Noch ein wichtiger Hinweis zu den Modellflugzeugen:
Am Hang:
Die Wasserkuppe ist „der Berg der Segelflieger“, auch was die Modelle angeht. Erlaubt sind nur Segelflugmodelle, natürlich auch mit elektrischem Hilfsmotor (Rückholhilfe). Modelle, die ausschließlich auf E-Antrieb angewiesen sind, sind am Hang ausdrücklich nicht zugelassen. Übrigens sind Hotliner mit E-Antrieb auch keine Segelflugzeuge. Wenn du mit der Flugzeugwahl nicht ganz sicher bist, fragt einfach per Mail. Wäre schade, wenn ein Modell wegen schlechter Planung nicht zum Einsatz kommt.

Auf dem Sportplatz der Jugendherberge:
Wie oben schon beschrieben, haben wir dort die Gelegenheit Shockflyer zu fliegen. Jegliche Flugaktivität ist jedoch mit den Betreuern abzusprechen und wird auch von mindestens einem Betreuer als Flugleiter beaufsichtigt.

Bitte überprüfe jedes Modell vor der Abreise auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit.
Sind die Akkus noch OK? Bitte gewissenhaft überprüfen!
Beim Packen für die Reise bitte unbedingt auf alle Teile des Fliegers achten, es wäre nicht das erste Mal, dass jemand eine Flächenverbindung oder das Leitwerk zu Hause vergisst. Stell dir vor, es ist super Flugwetter und du kannst wegen ein bisschen Vergesslichkeit nicht fliegen. Das nötigste Werkzeug solltest du auch mitbringen und natürlich ein Ladegerät. Die Betreuer sind erfahrene Modellflieger und können dir für das Fliegen und für die Technik viele hilfreiche Tipps geben.

Mehr als 4 Flugmodelle (inkl. Shockflyer) solltest du nicht mitbringen.

Bauprojekt:
Wer vom Hangfliegen noch nicht genug haben sollte, kann auch an der Herberge noch Shocky fliegen. Da noch nicht jeder ein Shocky besitzen wird, bieten wir euch auf der Jugendfreizeit den gemeinsamen Bau eures Shockys an. Falls jemand schon einen Shockflyer besitzen sollte, kann diesen natürlich auch gerne fliegen. Gewicht und Größe müsst ihr natürlich auch einhalten. Der Bau und das Fliegen eines Shockflyers ist natürlich freiwillig.

Hier ein paar Beispiele, wie wir uns einem Shockflyer vorstellen:

Der Shockflyer sollte max. 90 cm Spannweite haben und nicht mehr als 300g wiegen, Wir empfehlen ein Komplettset zu kaufen, da hier meist alle Kleinteile mit dabei sind. Diese Sets sind im Handel schon ab ca. 80 – 90 € zu erwerben. Was ihr noch für den Shocky benötigt wären dann noch Empfänger, Sender, Akku und eventuell ein Ladekabel.

Aus organisatorischen Gründen werden wir keine Sammelbestellung durchführen, jeder sollte sich also seinen eigenen Bausatz beschaffen.

Der Transport eurer Flieger zum Hang:
Wir müssen einige der Flieger im Anhänger transportieren. Wir werden dabei natürlich vorsichtig mit euren Modellen umgehen. Wenn ihr z.B. Schutzhüllen für Eure Flieger habt, bringt diese bitte mit, da ein zusätzlicher Schutz nie schaden kann. Als Alternative bzw. auch zusätzlich wäre auch eine weiche Decke zur Polsterung gut. Wer also eine weiche Decke hat, kann diese auch noch zum Schutz mitbringen. Für eueren Sender ist zum Schutz natürlich ein Senderkoffer ideal.

Namensschilder:
Bitte prüft, ob sich in allen euren Modellen (>250g) auch ein entsprechendes Namensschild befindet. Die Shockflyer über 250g gehören auch dazu!

Hausordnung:
Jetzt bitte nicht stöhnen, es muss halt sein. Diese Freizeit ist eine Gruppenfreizeit, also wird Teamgeist gefordert. Einzelgänger und Egoisten, die keine Rücksicht auf die anderen der Gruppe nehmen, sollten besser zu Hause bleiben!

Den Anordnungen der Betreuer ist Folge zu leisten. Störenfriede und Giftzwerge werden umgehend und auf eigene Kosten in die Heimat geschickt (ist bisher noch nie vorgekommen)! Wir halten uns strikt an das Jugendschutzgesetz, das bedeutet z.B. auch, dass Drogen, dazu gehören auch Zigaretten und Alkohol, nicht geduldet werden. Wenn nicht schon geschehen, lass dir bitte von Deiner Mutter (oder auch Vater) zeigen, wie man ein Bett macht. Die Zimmer werden täglich kontrolliert. Für Ordnung und Sauberkeit sind die Zimmerbewohner verantwortlich. Denke bitte daran: Du hast hier keinen persönlichen Diener (zu Hause auch „Mutter“ genannt), der dir ständig alles hinterher räumt.

Aber ich bin sicher, mit ein bisschen gutem Willen klappt das super.

Datenschutz:
Da wir gerne unsere Freizeit gerne mittels Fotos oder ggf. auch Videos dokumentieren möchten, hier noch paar Hinweise zur Verwendung des Materials:

Nur ihr Teilnehmer und eure Eltern werden alle Bilder per Download zur Verfügung gestellt. Diese Bilder sind als Andenken für die Teilnehmer gedacht und sollen den Eltern zeigen, was wir alles Schönes erlebt haben. Es könnte sein, dass wir ca. 3 Bilder (i.d.R. Gruppenbilder) in unserer Verbandszeitschrift (Dem Modellflieger) oder auf der DMFV Internetseite veröffentlicht werden. Wir wollen so über die Freizeit berichten und damit das Interesse weiterer Jugendlichen an der Freizeit wecken. So können wir den Fortbestand der Freizeit sichern. Die Namen der Teilnehmer werden in den Berichten zwar nicht veröffentlicht, da jedoch alle Teilnehmer von uns Kappen mit ihren Vornamen tragen werden, kann es natürlich sein, dass diese Vornamen auch auf den Bildern leserlich zu erkennen sind. Leider ist dafür nach dem Datenschutzgesetz eine Einwilligung erforderlich. Wenn jemand also nicht abgelichtet werden möchte, werden wir dies natürlich berücksichtigen. Sollte dann versehentlich doch mal jemand mit in mit in einer Gruppe abgelichtet sein, machen wir ihn natürlich unkenntlich.

Am Anmeldeformular angefügt befindet sich das entsprechende Formular dazu.

Sonstiges:
Bezüglich der Mitnahme von Handys möchten wir darauf hinweisen, dass diese nicht grundsätzlich verboten sind. Da wir uns jedoch schwerpunktmäßig auf unser Modellflug-Hobby konzentrieren wollen, möchten wir nicht, dass Teilnehmer die Freizeit als Handy-Spiele-Musik-Woche nutzen. Sollte uns jemand diesbezüglich negativ auffallen werden ihn zunächst verwarnen und bei wiederholtem Auffallen das Handy einsammeln. Wer also das Handy nicht zum Telefonieren benötigt sollte dies also gar nicht erst mitbringen.

Vielleicht noch ein paar Worte zur Kleidung. Die Wasserkuppe ist in Sachen Wetter immer für eine Überraschung gut. Wir hatten schon mitten im Hochsommer 11 Grad und den ganzen Tag Nebel. Eine Regenjacke und etwas Warmes für drunter muss im Gepäck sein, genauso wie ein Paar wetterfeste Schuhe. Da wir weder in eine Disco oder auf „Brautschau“ gehen, sind Designerklamotten nicht angesagt. Bequeme und strapazierfähige Kleidung ist die beste Lösung.

Einige Kids haben sich als äußerst sparsam erwiesen und tragen 8 Tage lang die gleiche Kleidung, auch drunter. Auf der Wasserkuppe weht zwar immer ein frischer Wind, aber das geht doch zu weit. Also lieber selber aktiv werden, bevor sich die Zimmerkollegen beschweren!

Jeder Teilnehmer erhält vom DMFV eine Kappe mit seinem Namen. Diese Kappen werden von allen getragen, sie sind unser Erkennungszeichen. Aus diesem Grund kannst du Haargel, Haarspray und Lockenwickler zu Hause lassen. Deine Haarpracht hat auch Urlaub. Natürlich steht dir frei, deine Haare trotzdem zu stylen, sobald du die Kappe aufhast, ist die ganze Pracht allerdings zum Teufel.

Je nach Wetter, werden wir auch mal schwimmen gehen, also Badehose, Badehandtuch, Schwimmflügel und Plantsche-Entchen nicht vergessen.

So, lieber Modellflieger, sollte dir nach soviel „Vorschreiberei“ die Lust an der Freizeit vergangen sein, so tut es mir Leid. Du kennst ja den Spruch: „Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird“. Genau so ist es bei uns. Es muss halt mal gesagt werden.

Verehrte Eltern,

Ihr Kind ist bei uns in guten Händen. Sollte es sich nicht jeden Tag telefonisch melden, ist das in der Regel ein gutes Zeichen.

Diese Freizeit hat auch den Anspruch, die Jugendlichen etwas selbstständiger zu machen, Eigenverantwortung und Teamgeist zu fördern. Es ist daher nicht erwünscht, dass Eltern oder heimatliche Jugendleiter sich in der Nähe oder gar im gleichen Haus einmieten und ihre Sprösslinge täglich treffen.

Es kann durchaus sinnvoll sein, in der Rhön zur gleichen Zeit Urlaub zu machen, bitte aber mit der nötigen Distanz.

Für die Jugendlichen sollte die Wasserkuppe in dieser Woche eine „elternfreie Zone“ sein.

Bitte machen Sie Ihrem Kind klar, dass es sich wegen Heimweh nicht schämen muss. Jeder hat Heimweh, der eine weniger, dem anderen treibt es das Wasser in die Augen oder raubt ihm den Appetit. Nur sollte er es nicht in sich hineinfressen, sondern sollte sich uns anvertrauen, er wäre ganz bestimmt nicht der Erste.

Mit den besten Wünschen für eine reibungslose Reise und eine noch bessere Ferienwoche

verbleiben euer

Matthias Urban
und die Betreuer Werner, Dominik und Michael

Anmeldeformular als PDF